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Durch die 'Schweiz Zentralasiens' - ein
Land im Umbruch
Proekttouren

Dauer der Tour: 15 Tage
beste Reisezeit: Juni - August
Es erwarten Sie gewaltige Berglandschaften, vielseitige Kulturen
und einzigartige Einblicke in die Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1991 ist
Kirgisistan, das Land im Tjan Schan, dem zweithöchsten Gebirgszug der Welt,
unabhängig. Kirgisistan weist keine berühmte architektonische oder städtebauliche
Sehenswürdigkeiten auf. Dies wird aber mehr als wettgemacht durch eine grandiose
Bergwelt und durch faszinierende Nomadenkulturen verschiedener ethnischer Gruppen.
Helvetas begann 1995 das erste landwirtschaftliche Beratungsprojekt, mitten
im Herzen des Landes, in Kochkorka/Jamulgal und dehnte seither ihre Tätigkeit
über das ganze Land aus. Das Programm umfasst heute die Förderung der nachhaltigen
Nutzung natürlicher Ressourcen, Rechtsberatung in Landbesitzfragen, Unternehmensberatung
von und Kreditvergaben an Kleinbetrieben, Öko-Tourismus und Kulturaktivitäten.
Reiseprogramm:
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1. Tag
Ankunft in Bishkek (800 M.ü.M.) am Morgen in der Früh. Bezug der
Unterkunft in einem kleinen, sympathischen Hotel. Am Nachmittag
werden Sie von einer Helvetas MitarbeiterInnen ins Kirgisien-Programm
eingeführt. Anschließend Rundfahrt durch die pulsierende, schnell
wachsende Landeshauptstadt mit ca. 800'000 Einwohnern. Bishkek ist
mit gut 120 Jahren eine junge Stadt. Übernachten im Hotel. |
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2. Tag
Fahrt nach Kochkor. Am Vormittag besuchen wir den Osh
Basar in Bishkek und schauen dem bunten Treiben zu. Hier gibt's
wirklich alles zu kaufen was das Herz begehrt. Anschließend führt
die Fahrt zuerst zum Westende des Issyk Kul (See) und von dort gegen
Süden entlang weiter Hochtäler zum Marktflecken Kochkor. |
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3. Tag
Kochkor. Am späteren Nachmittag werden wir ins dörfliche
Tourismusprojekt (community based tourism) eingeführt. Die lokale
Selbsthilfeorganisation Altyn Kul organisiert ein reiches Angebot
mit Übernachtungsmöglichkeiten in den eigenen Häusern im Dorf oder
auf der 'Alp' in Jurten (Ferien auf dem Bauernhof), leitet für Besucher
Wanderungen und Reitausflüge in der Umgebung und fertigt traditionellen
Filzteppiche (Shyrdaks) an, die heute in Deutschland und der Schweiz
Absatz finden. Sie haben die Möglichkeit, den Frauen bei der Arbeit
zuzuschauen, bzw. selber mitzufilzen. Auch der farbenprächtige Markt
ist einen Besuch wert. Übernachten bei lokalen Familien. |
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4. Tag
Fahrt zum Song Kul (See) Die Fahrt führt auf die Hochebene von Song-Kul,
rund 3000 M.ü.M. gelegen. Sie ist Kirgisistans berühmteste Sommerweide
und wird vom Juni bis September bestossen. Die Hirten leben in Jurten.
Dies sind Rundzelte, erstellt aus reich verzierten Filzteppichen.
Entsprechende Anlagen wurden auch für die Beherbergung der Touristen
erstellt. Einzigartig ist die Gebirgshügellandschaft mit Matten
voller Edelweiss. Wir übernachten bei Mitgliedern der Shepherds'
Life Vereinigung - eine von Helvetas unterstützte Selbsthilfeorganisation
zur Förderung des regionalen, angepassten Tourismus. |
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5. Tag
Von Song Kul. Am Vormittag genießen wir die einzigartige Landschaft
und schauen den Hirten und ihren Familien bei der Arbeit zu. Kleinere
und größere Wanderungen oder Ausritte sind möglich. Der fischreiche
Song-Kul (See) mit seinem Ufer sind Naturschutzgebiet und laden
zu Vogelbeobachtungen ein. Wer Lust hat, kann Kymyz, die traditionelle,
leicht fermentierte Stutenmilch trinken. Abessen mit der Hirtenfamilie.
Vielleicht wird die Gastgeberin Lieder singen und sich mit der Komuz,
einem Seiteninstrument, begleiten. Übernachten in Jurten. |
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6. Tag
Fahrt nach Naryn Die Reise bringt Sie hinunter nach Naryn, eine
alte Garnisonenstadt an der Seidenstrasse und letzter großer Ort
vor dem Torugart-Pass, der nach Kashgar in China führt. Beim Abendessen
wird sie eine lokale virtuose Musikgruppe unterhalten und Ihnen
die Melodien und Weisen des über 1000 Jahre alten Manas Epos näher
bringen. Übernachten bei lokalen Familien. |
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7. Tag
Naryn. Am Vormittag besuchen Sie die landwirtschaftliche Berufsschule
(AVEP) in Ottuk, die durch Helvetas unterstützt wird. Sie erfahren
im Gespräch mit den Lehrkräften mehr über die Ausbildung im heutigen
Kirgisistan. Am Nachmittag fahren Sie ins Eki-Naryn Tal zur Besichtigung
einer Hirschfarm oder besuchen die neue Moschee. Übernachten bei
lokalen Familien. |
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8. Tag
Von Naryn nach Kochkor. Durch weite und enge Hochtäler, in denen
Schafe und Pferde sömmern, führt uns der Weg zurück über den Dolon-Pass
nach Kochkor. Unterwegs besichtigen wir die Höhlen von Chong-Tuz
Sold. Übernachten bei lokalen Familien. |
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9. Tag
Von Kochkor entlang dem Issyk-Kul See nach Jety Ogyz. Die z.T. rumplige
Straße führt uns am südlichen Ufer des Issyk-Kul Sees entlang nach
Jety Oguz. Der Issyk-Kul - ein Gewässer ohne Abfluß und entsprechend
leicht salzig - ist der zweitgrößte Bergsee der Welt, umgeben von
gewaltigen, bis zu 5000m hohen Gebirgszügen. Kurz vor dem Ostende
führt uns der Weg ins Tal von Jety Oguz. Der Eingang besteht aus
mächtigem rotem Sandstein. Um die Steinformation ranken sich Legenden
wie die des Gebrochenen Herzens oder der Sieben Bullen. Übernachten
in Jurten.
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10. Tag
Jety Oguz. Der ganze Tag steht Ihnen zur Verfügung. Sie können nach
Lust und Laune eine kleinere oder größere Wanderung auf einen der
nahen Berge mit Aussicht auf die 'Eispanzer' des Tien-Shan Hochgebirges
unternehmen. Oder sie wandern und reiten entlang des wilden Flusses
ins Talinnere bis an den Fuß der Schnee- und Eisberge. Übernachten
in Jurten. |
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11. Tag
Fahrt nach Karakol. Am Morgen fahren Sie ins nahe Karakol. Das Städtchen
ist rund 1900 M.ü.M. gelegen und wurde vor ca. 130 Jahre durch den
russischen Forscher Przhevalsky, der der Stadt in sowjetischer Zeit
auch den Namen gab, gegründet. Die Region zeichnet sich durch mildes
Klima und guten Schwarzerde-Boden aus. Für uns sind dort das Landwirtschaftsprojekt
und die Gewerbeförderung von Interesse, denen Sie am Nachmittag
einen Besuch abstatten. Ebenfalls besichtigen Sie die schöne hölzerne,
frisch renovierte orthodoxe Kirche und die Freitagsmoschee, die
von einem Chinesen im buddhistischen Tempelstil erbaut wurde. Übernachten
bei lokalen Familien. |
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12. Tag
Fahrt nach Cholponta-Ata. Am Vormittag besichtigen wir das Przhevalsky-Museum
und lassen uns dabei in die Pionierzeit der Region zurückversetzten.
Anschließend geht's entlang dem nördlichen Ufers des Issyk-Kul zum
bekannten Badeort Cholpon-Ata. Die aus der Sowjetzeit stammenden
Hotelanlagen sind tüchtig heruntergekommen. Doch hat sich in der
Zwischenzeit eine leistungsfähige Parahotellerie in Privathäusern
etabliert für die rasch steigende Zahl von Touristen aus den GUS
Staaten. Sehenswert sind die Steingärten außerhalb Cholpon-Ata mit
prähistorischen Gravuren von Marco Polo-Schafen, Steinböcken und
Jagdszenen. Übernachten in einer Pension im 'Sowjetstil' am Ufer
des Issyk-Kul. |
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13. Tag
Cholpon-Ata. Der Tag ist reserviert für individuelle Entdeckungsreisen
rund um Cholpon-Ata, Baden im oder Schiffahrt auf dem Issyk-Kul.
Die Wassertemperatur steigt in den Sommermonaten auf gute 20°C.
Übernachten in einer Pension. |
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14. Tag
Fahrt nach Bishkek Nach dem morgendlichen Schwumm im Issyk Kul geht
die Fahrt entlang der malerischen Küste nach Tamchy, wo Sie in einer
Filzteppichwerkstatt das Einfärben von Wolle mit natürlichen Produkten
miterleben können. Vor Bishkek besichtigen Sie den Burana-Turm als
stummer Zeuge des einst großen, weit ausgedehnten Karakhaniden-Reiches
im 11. Jh. n.Chr. Übernachten in einem lokalen, kleinen Hotel in
Bishkek. |
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Schwierigkeiten:
Das Reiseprogramm ist anspruchsvoll. Aufenthalt bis auf 3'500 M.ü.M. Täglich
werden längere Strecken per Auto zurückgelegt. Teilweise staubige und schlecht
unterhaltene Straßen.

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